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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Bille (Begriffsklärung) aufgeführt. |
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| Bille | |
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Die Bille bei Sachsenwaldau |
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| Daten | |
| Lage | In Deutschland 42 km in Schleswig-Holstein, 23 km in Hamburg |
| Länge | 65 kmdep1 |
| Quelle | bei LinauVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt |
| Quellhöhe | 65 m ü. NN |
| Mündung | in Hamburg in die ElbeVorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSKOORDINATE_fehlt |
| Mündungshöhe | 2 m ü. NN |
| Höhenunterschied | ca. 63 mdep1 |
| Flusssystem | Elbe |
| Großstädte | Hamburg |
| Kleinstädte | Reinbek |
| Gemeinden | Trittau, Aumühle, Wohltorf, Wentorf bei Hamburg, |
| Rechte Nebenflüsse | Trittauer Mühlenbach, Corbek, Ladenbek, Glinder Au, Schleemer Bach |
| Linke Nebenflüsse | Schwarze Au, Brookwetterung |
| Schiffbar | 5 km von der Mündung bis zur „Roten Brücke“ |
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Nebenflüsse und Wasserbauwerke
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Die Bille (slaw. biely = „weiß“, vergl. den Flussnamen Biela) ist ein Fluss im Südosten Schleswig-Holsteins. Die Bille entspringt östlich der Hahnheide bei Trittau und mündet bei Hamburg in die Elbe.
Die Bille hat eine Länge von 65 km, wovon 42 km durch Schleswig-Holstein verlaufen, der Rest durch Hamburg.
Inhaltsverzeichnis |
Die offizielle Quelle der Bille liegt bei Linau, südlich von Sirksfelde und wird aus dem Koberger und dem Linauer Moor gespeist. In ihrem Oberlauf nimmt die Bille viele Bäche und Kleingewässer auf, ab Grande, Kuddewörde bildet sie die Westgrenze des Sachsenwaldes. Bei Witzhave nimmt die Bille die Corbek auf, bei Aumühle die Schwarze Au, die weite Teile des Sachsenwaldes entwässert. Es folgen Villengebiete in Wohltorf. In Reinbek ist die Bille zum Mühlenteich angestaut, an dessen Ufer das Reinbeker Schloss liegt.
Die Obere Bille (bis Bergedorf) bildet an vielen Stellen die Grenze zwischen den Kreisen Stormarn und Lauenburg, die wiederum der historischen Grenze zwischen den Siedlungsgebieten von Sachsen und Wenden entspricht (Limes Saxoniae). Dies hat an einigen Stellen zu der Bildung von Zwillingsgemeinden geführt, so gibt es beispielsweise einen lauenburgischen und einen stormarnschen Teil von Hamfelde und Köthel, ebenso wie Grande und Kuddewörde nur von der Bille getrennt sind, und die Grander Mühle eigentlich in Kuddewörde liegt.
Im Grenzbereich Aumühle−Krabbenkamp wurde der Fluß um 1845 auf einer Länge von mehreren 100 Metern beim Bau der Eisenbahnstrecke Hamburg-Berlin um etwa 100 Meter nach Süden verlegt. Der alte Flußverlauf ist heute noch an einigen Fischteichen nördlich neben der Strecke zu erkennen.
In Bergedorf wird die Bille seit 1208 aufgestaut. Der Staudamm befindet sich auf Höhe der alten Holstenstraße. Bis 1939 wurde hier die herrschaftliche Kornwassermühle betrieben. Gleichzeitig wurde das aufgestaute Wasser für den Schlossgraben genutzt. Der Wasserstand der oberen Bille wird hier durch ein Wehr reguliert und durch den Serrahn benannten Bergedorfer Hafen entwässert.
Weiter fließt das Wasser der Bille über den seit 1443 kanalisierten Schleusengraben bei der Krapphofschleuse in die Dove Elbe, der ursprüngliche Flussverlauf wurde mit der Bergedorfer bzw. Lohbrügger Innenstadt überbaut.
Teile des Wassers des Schleusengrabens werden über die bachartige teilweise verrohrte Kampbille zur Mittleren Bille übergeleitet, die ab Heckkaten dem ursprünglichen Flusslauf folgt, und durch die Billwerder Marsch nach Tiefstack fließt, und dabei einige der Gewässer der Umgebung, wie die Glinder Au, aufnimmt.
In den Schleusengraben mündet aus Richtung Osten die Brookwetterung ein, die den nördlichen Teil der Vierlande entwässert.
Der ab der Unterquerung der A1 als Untere Bille bezeichnete Flusslauf verzweigt in den Hamburger Stadtteilen Tiefstack und Billbrook in verschiedene Kanäle und mündet letztlich bei der Brandshofer Schleuse in die Elbe.
In Billbrook wird die Bille von verschiedenen Brücken überquert, deren Geländerfarbe angeblich gewählt wurde, um den teilweise analphabetischen oder fremdsprachigen Beschäftigten in dieser Industrieumgebung die Orientierung zu erleichtern. Es sind dies - flussabwärts - die Rote Brücke -- Gelbe Brücke -- Blaue Brücke -- Braune Brücke -- Grüne Brücke -- Schwarze Brücke. Die nebenstehende Karte zeigt jedoch, dass die Brückennamen wesentlich älter sind und ins 18. Jahrhundert zurückgehen.
Das Billetal zwischen Grander Mühle und Einmündung in den Reinbeker Mühlenteich steht seit 1987 unter Naturschutz. Dort haben sich inzwischen wieder gefährdete Fischarten wie Bachneunauge, Regenbogenforelle und Bachschmerle angesiedelt. Im Uferbereich nisten seltene Vögel wie zum Beispiel der Eisvogel. Zum Naturschutzgebiet gehört auch das Mündungsgebiet der Corbek.
Die Boberger Niederung liegt in Hamburg zwischen Bergedorf und Kirchsteinbek und wurde 1991 mit einer Gesamtfläche von 350 ha zum Naturschutzgebiet erklärt.
Geologisch handelt es sich bei dem Gebiet um ein eiszeitliches Schmelzwasserrinnensystem, das am Südrand der Vereisungsgrenze der der letzten Eiszeit entstanden ist.
ist der bekannte Anfang eines Hamburger Traditionsliedes auf Missingsch.
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