
Als nach dem Zweiten Weltkrieg Millionen von Menschen ohne Nahrung, Kleidung und Medikamente waren, gründeten am 27. November 1945 in den USA 22 Wohlfahrtsverbände die private Hilfsorganisation CARE („Cooperative for American Remittances to Europe“), um Hilfsaktionen für Europa koordinieren zu können. Auch die US-Armee beteiligte sich und stellte aus ihren Depots erste Lebensmittellieferungen zur Verfügung. Das Verbot, Hilfslieferungen nach Deutschland zu senden endete im Dezember 1945 und ab dem 5. Juni 1946 war es auch möglich, CARE-Pakete zu schicken.[1] Die ersten Pakete trafen im August 1946 im Hafen von Bremen ein. Die meisten wurden von US-Bürgern an Verwandte geschickt.
Fast zehn Millionen CARE-Pakete erreichten zwischen 1946 und 1960 Deutschland, Österreich und andere europäische Staaten. Im März 1947 begann CARE, Pakete zu verschicken, deren Inhalt die Organisation selbst zusammenstellte. Sie enthielten mehr Fleisch, mehr Fett und mehr Kohlenhydrate. Der Nährwert dieser Pakete entsprach etwa 40.000 Kilokalorien.
Das Standard-CARE-Paket enthielt
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